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22.09.2007 weiter
 
Bands, die nach dem neuesten, modernsten und angesagtesten Sound streben, gibt es mehr als genug. Ihrem Ideal kommen sie nur äußerst selten nahe. Auf der anderen Seite des Zeitstrahls stehen Musiker, die sich dem eigenen kulturellen Erbe verpflichtet fühlen.

Europa und hier speziell der deutsche Sprachraum bietet eine Fülle an Möglichkeiten, um im musikalischen Vermächtnis zu wildern und die Töne längst vergangener Tage wieder aufleben zu lassen. Eine der wohl besten Vertreter dieser Zunft sind die Geyers.

Unter dem Namen 'Des Geyers Schwarzer Haufen' spielen sie schon seit Mitte der Achtziger zusammen. Ihren Namen müssen sie 2000 aus rechtlichen Gründen ändern und nennen sich fortan schlicht Geyers. Während der Bauernkriege 1524/25 gab es einen Aufständischen, der Florian Geyer hieß. Seine Gefolgschaft war der schwarze Haufen. Schwarz als Zeichen der Armut.

Im Jahr 1525 sollen 7995 seiner 8000 Gefolgsleute bei Schlachten mit dem schwäbischen Bund umgekommen sein.

Nur "fünf absolut sympathische, gutaussehende, musikalische Recken" haben das überlebt. Und die bespielen heute, so sie denn gebucht und bezahlt werden, die Bühnen im deutschsprachigem Raum". Seit den Gründungstagen verbindet sie eine innige musikalische Freundschaft mit Ex-Deep Purple und Rainbow-Klampfer Ritchie Blackmore, der sich nicht zuletzt von den Klängen der Geyers zu seinem Projekt Blackmore's Night inspirieren ließ.
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